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07.01.2012
Die wichtigsten Punkte für ein Home Server sind: Unauffällig, möglichst geräuschlos und dennoch genug Leistung um alle möglichen Anwendungen damit ausführen zu können; namentlich zentraler Speicher für Daten und Backup sowie Media Player. Ich habe ein System zusammengebaut dass diese Anforderungen erfüllen soll.
Die Basis ist ein Lian Li PC-Q7A Mini-ITX Tower in der Silver Ausführung: Komplett aus Aluminium, edel, elegant, saubere Verarbeitung und damit Wohnzimmer tauglich. Als Mainboard habe ich das ZOTAC Z68-ITX WiFi Supreme MiniITX ausgewählt: Es bietet bereits von Werk aus zahlreiche Schnittstellen wie 2 x DVI, HDMI, DisplayPort, USB 3.0, eSATA und 7.1 Sound, eine vergleichsweise potenter Grafikchip (nVidia GT-430 mit 1 GB) und WLAN. Im zur Seite stehen eine i3 2100T CPU mit 2.5 Ghz (2 Cores, 4 Threads) und 2 x 2 GB DDR3 RAM; das Besondere an der CPU ist die maximale TDP von gerade mal 35 Watt. Als Systemplatte kommt die SSD OCZ Nocti 60 GB mit m-SATA Schnittstelle zum Einsatz; diese wird auf der Rückseite des Mainboards verbaut und benötigt kein Strom- und SATA Kabel. Die ganze Hardware wird von einem be quiet! Pure Power L7-300W, 80 plus mit Strom versorgt.
Ein Home Server läuft 24/7 und darf deshalb nicht viel Energie benötigen: Dieses Ziel wird mit dem Home Server 2012 recht gut erfüllt: Knapp 22 Watt wenn das System nichts zu tun hat und der Grafikchip kein Bild darstellen muss (dies dürfte die meiste Zeit der Fall sein), in einem Worstcase Szenario mit Volllast CPU und GPU werden knapp 100 Watt verbraten. Zum Vergleich: Ein Qnap NAS mit Dual Core Atom 1.83 Ghz benötigt im Idle ca 16 Watt und ist leistungstechnisch einiges schwächer als der i3.
Der weitere Ausbauschritt des Home Servers liegen auf der Hand: Die Datenspeicher müssen noch verbaut werden. Dann wird der Server per HDMI an mein Home Cinema System angeschlossen und eine Fernsteuerung Möglichkeit vom Sofa aus muss auch noch her.
18.12.2011
Die Fachpresse ist sich einig: Der D-Link DIR-645 ist die neue Nummer 1 im WLAN-Router Bereich. Beste WLAN Leistung, niedrigster Stromverbrauch, viele Software Funktionen. Der DWA-131 WLAN Adapter aus demselben Haus ist einer der kleinsten WLAN N Adapter für den USB 2.0 Anschluss.
Der D-Link DWA-131 WLAN Adapter für den USB 2.0 Anschluss ist sehr kompakt (18mm x 34mm x 8mm bei 3.1 Gramm Gewicht) und ist damit optimal für alle Situationen geeignet, wo wenig Platz zur Verfügung steht. Dennoch unterstützt der Winzling alle aktuellen Techniken wie WLAN 802.11b/g/n im 2.4 Ghz Bereich, WEP/WPA/WPA2, MIMO oder die Verschlüsselung per Knopfdruck (WPS).
Windows 7 erkennt den WLAN Adapter ohne Treiber-Installation, beim Testen ist mir allerdings aufgefallen dass der schnelle N Modus erst nach der Installation der D-Link Treibern funktioniert - ohne funkt der Adapter mit maximal 54 Mbit.
Der D-Link DIR-645 WLAN Router fällt vorallem durch sein Aussehen auf, das an eine Tonne errinnert. Die technischen Features des WLAN Routers sind aber keineswegs für den Abfall sondern zeitgemäss: 802.11b/g/n bis 300 MBit/s im 2.4 Ghz Bereich, WPS, WEP/WPA/WPA2 Verschlüsselung, 4 x GBit LAN, 1 x GBit WAN, NAT, SPI, VPN pass-through, Multi-sessions PPTP / L2TP / IPSec, DLNA fähiger Mediaserver, iTunes Server, WLAN per Zeitschaltung abschaltbar sowie umfassende IPv6 Unterstützung (der DIR-645 ist gemäss C't der erste Breitband Router der IPv4 und IPv6 in derselben PPPoE Session unterstützt).
Aufgrund seiner Bauform kann der DIR-645 eine bessere WLAN Abstrahlung erreichen als herkömmliche Geräte: Im Gehäuse sind 6 Antennen im Kreis angeordnet und ermöglichen so eine optimale 360 Grad Abstrahlung - D-Link nennt diese Technik SmartBeam.
Mit dem D-Link DWA-131 Adapter werden aus nächster Nähe bis zu 102 MBit/s Datendurchsatz erreicht, mit einer Zimmerwand dazwischen sinkt der Durchsatz auf 40 MBit/s; hier ist wohl das Fehlen einer "anständigen" Antenne am Adapter ein Defizit. Mit dem im DELL Netbook M101Z verbauten Broadcom WLAN N Adapter werden aus nächster Nähe zwar nur magere 20 Mbit/s erreicht, mit Zimmerwand sinkt der Durchsatz dafür nicht messbar - hier bieten die im Notebook-Bildschirm verbauten Antennen Vorteile.
Bei einigen Fachzeitschriften sind aber auch WLAN Werte von bis zu 190 MBit/s (CHIP Online) gemessen worden. Via den Gbit LAN Anschlüssen wurden ebenfalls Bestwerte ermittelt (CHIP Online: 1.037 MBit/s). Der NAT Durchsatz erreicht ebenfalls Spitzenwerte: Bis zu 933 MBit/s hat die C't Redaktion gemessen.
Via dem USB 2.0 Anschluss an der Rückseite des DIR-645 kann man Speichermedien (z.B. USB Stick, USB Festplatte) oder ein Drucker anschliessen, auf die dann alle Clients im Netzwerk zugreifen können.
Der Web Admin des DIR-645 ist in 2 Bereiche aufgeteilt: Zum Einen ist da der Einrichtung-Assistent der die wichtigsten Einstellungen (Internetzugang, WLAN, etc) gleich beim 1. Einschalten abfragt. Zum Anderen kann man im Menü "Advanced" an allen möglichen Einstellungen rumschrauben - sofern man über das nötige Fachwissen verfügt.
Beim Stromverbrauch kann D-Link sein "Green" Versprechen bezüglich eines niedrigen Energieverbrauchs halten: 2.6 Watt mit WAN Verbindung und eingeschaltetem WLAN (g/n Mixed Mode) ist eine Rekord-Tiefstwert (gemessen mit EKZ Click, C't ermittelte 2.8 Watt). Im Vergleichstest der C't in der Ausgabe 26/10 konnte kein WLAN Router diesen Wert unterbieten - die meisten genehmigten sich zwischen 4 und 7 Watt.
Den D-Link DIR-645 WLAN Router gibt es bei Digitec für 91 CHF, der DWA-131 USB 2.0 Adapter ist für 26 CHF zu haben. Wer noch ein wenig wartet, kann irgendwann im Q1 2012 den DIR-845 kaufen der, bei gleicher Ausstattung, Dualband WLAN (2.4 Ghz und 5 Ghz) unterstützen wird.
16.10.2011
Bei dem Samsung Galaxy Tab 10.1 handelt es sich um das Gerät welches in Australien und Deutschland per Gerichtsentscheid nicht verkauft werden darf. Mit dieser Massnahme zeigt Apple seine Angst vor der wachsenden Konkurrenz und dass man auch (wieder mal) gerne zu unfairen Mitteln greift. Ein guter Grund also mal das Samsung Galaxy Tab 10.1 genauer anzusehen.
Die Dimension des Tablets beträgt 257 x 175 x 8.6mm bei einem Gewicht von 569g. Der Akku hat eine Kapazität von 7000 mAh.
Die technischen Daten überzeugen ebenfalls: 1 Ghz Dual Core CPU, 10.1 Zoll Multitouch Bildschirm (25.65 cm) mit 1280x800 Pixel Auflösung, 16 GB Speicher, WiFi a/b/g/n, Bluetooth 3.0, GPS, 3.2 MP Kamera hinten (mit LED Blitz), 2 MP Kamera vorne, USB 2.0, 3.5mm Audioausgang sowie ein Mikrofon. Zum Einsatz kommt Android in der Version 3.1 (Honeycomb).
Gleich vorweg: Liegt das Gerät im ausgeschalteten Zustand da ist eine Verwechselung mit einem iPad von Apple durchaus möglich (das Samsung Logo hilft bei der Aufklärung).
Sehr angenehm ist die grosse Auflösung des Bildschirms: Die meisten Webseiten lassen sich so gut lesen, eine Fit-to-screen Option ist meistens nicht nötig. Das Gerät reagiert flott auf Eingaben und lässt sich ebenso problemlos bedienen wie ein Android Telefon oder ein iPad/iPhone.
Hängt man das Tablet per Datenkabel an einen Windows 7 PC wird dieses als Tablet Device erkannt - der Zugriff auf die Datei-Struktur ist dann per Windows Explorer möglich. Auch im Android ist ein direkter Zugriff auf die Dateistruktur möglich - ein dickes Plus gegenüber den Apple Geräten - ein zusätzliches Programm à la iTunes ist dazu nicht nötig.
Das Tablet verwendet einen Sensor um die Helligkeit automatisch anzupassen - praktisch um die Akku-Laufzeit zu verlängern. Apropos Akku: Wenn der mal geladen werden muss, kommt einer der negativen Punkte des Gerätes bzw. das mitgelieferten Ladegerätes zum Vorschein: Es dauert einfach viel zu lange um den Akku wieder aufzuladen. Schuld hat hier das zu schwach dimensionierte Ladegerät.
Ebenfalls habe ich eine Home Taste am Gerät vermisst die man jederzeit drücken kann um auf den Startschirm zu kommen; dies geht momentan nur per der in Android angebotenen Option die aber je nach App nicht immer sichtbar ist.
Das Samsung Galaxy Tab 10.1 gibt es diversen Varianten mit grösserer Speicherkapazität und/oder 3G Option. Wer sowiso schon ein Android Handy besitzt und dort Version 2.2 oder neuer installiert hat, kann aber getrost auf die 3G Variante verzichten: Einfach beim Handy den WLAN Accesspoint aktivieren und das Tablet verbinden lassen - schon hat man seine 3G Option gratis.
Die getestete Variante mit 16 GB und Wifi gibt es bei Digitec für 529 CHF, mit 32 GB sind es 629 CHF und bei der 64 GB sind 749 CHF fällig. Die 3G Variante kosten je nach Ausstattung zwischen 80 und 150 CHF Aufpreis.